Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Florian Krieg, Webdesign & Branding, Mühlenstr. 29, 47199 Duisburg („Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern über Leistungen aus den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Branding, Grafik und Beratung.
Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn ich ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt habe.
2. Vertragsschluss und Leistungsumfang
Meine Angebote sind für 30 Tage ab Angebotsdatum bindend. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots in Textform (zum Beispiel per E-Mail) oder durch den Beginn der Arbeiten nach Auftragserteilung zustande.
Welche Leistungen ich schulde, ergibt sich allein aus dem Angebot und einer eventuellen Leistungsbeschreibung. Ich erbringe meine Leistungen als Werkleistung, soweit ein bestimmter Erfolg vereinbart ist, sonst als Dienstleistung (zum Beispiel Beratung und Betreuung). Wie ich die Leistung gestalte und ausführe, entscheide ich im Rahmen der vereinbarten Ziele selbst. Ich darf Dritte als Subunternehmer einsetzen.
3. Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt mir alle für die Arbeit nötigen Inhalte, Zugänge und Informationen rechtzeitig und in nutzbarer Form zur Verfügung (zum Beispiel Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten für Hosting und Domain). Er benennt eine Ansprechperson, die Rückfragen beantwortet und Freigaben erteilt.
Der Auftraggeber versichert, dass er an den von ihm gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt mich von Ansprüchen Dritter frei, die sich aus einer Verletzung dieser Zusicherung ergeben, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
Verzögert sich meine Arbeit, weil der Auftraggeber Inhalte, Freigaben oder Zugänge nicht rechtzeitig liefert, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Mehraufwand durch Verzögerungen oder nachträglich geänderte Vorgaben kann ich nach Aufwand berechnen.
4. Korrekturen und Änderungswünsche
Im Angebotspreis sind zwei Korrekturschleifen je Arbeitsphase enthalten. Eine Korrekturschleife ist die gebündelte Rückmeldung des Auftraggebers zu einem Arbeitsstand. Weitere Korrekturen sowie Änderungen, die vom vereinbarten Umfang abweichen (zum Beispiel zusätzliche Seiten, neue Funktionen oder eine geänderte Gestaltungsrichtung nach Freigabe), sind Zusatzleistungen. Ich teile den Mehraufwand vorab mit und führe die Zusatzleistung erst nach Zustimmung des Auftraggebers aus.
5. Vergütung und Zahlung
Es gelten die im Angebot genannten Preise. Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus.
Bei Projekten ist eine Anzahlung von 50 % der Auftragssumme mit Auftragsbeginn fällig, der Rest nach Abnahme bzw. Übergabe. Bei größeren Projekten können Teilzahlungen nach Projektphasen vereinbart werden. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Ich beginne mit der Arbeit erst nach Eingang einer vereinbarten Anzahlung.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen, einschließlich Verzugszinsen und der Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB. Ich kann meine Leistung bis zum Zahlungseingang zurückhalten. Aufrechnen darf der Auftraggeber nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen.
Laufende Leistungen (zum Beispiel Wartung, Betreuung, Hosting-Verwaltung) rechne ich in dem im Angebot vereinbarten Rhythmus ab. Auslagen für Dritte (zum Beispiel Domains, Lizenzen, Stockmaterial, Druckkosten) trägt der Auftraggeber.
6. Termine und Fristen
Termine sind nur verbindlich, wenn ich sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt habe. Höhere Gewalt, Krankheit und unvorhersehbare Ereignisse, die ich nicht zu vertreten habe, verlängern Fristen angemessen. Ich informiere den Auftraggeber darüber unverzüglich.
7. Abnahme
Nach Fertigstellung stelle ich die Leistung zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber prüft sie innerhalb von sieben Tagen und nimmt sie ab oder benennt konkrete Mängel. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber die Frist verstreichen lässt, ohne Mängel zu benennen, oder die Leistung produktiv nutzt (zum Beispiel die Website veröffentlicht). Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
8. Nutzungsrechte und Urheberrecht
Die von mir geschaffenen Entwürfe, Gestaltungen, Texte, Logos und Programmierungen sind urheberrechtlich geschützt, soweit sie die nötige Schöpfungshöhe erreichen. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang und für den vereinbarten Zweck. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle Rechte bei mir. Eine Bearbeitung oder Weitergabe über den Vertragszweck hinaus bedarf meiner Zustimmung.
Nicht angenommene Entwürfe und Vorschläge bleiben mein Eigentum und dürfen nicht verwendet werden. Zugrunde liegende Vorarbeiten, Werkzeuge, Vorlagen und allgemeine Methoden verbleiben bei mir.
Für Bestandteile von Dritten (zum Beispiel WordPress, Themes, Plugins, Schriften, Bilder aus Bilddatenbanken) gelten deren Lizenzbedingungen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese einzuhalten. Lizenzen und Folgekosten werden mit dem Auftraggeber abgestimmt.
Ich darf das Projekt als Referenz nennen und Ausschnitte des Ergebnisses in meinem Portfolio und in meiner Werbung zeigen. Widerspricht der Auftraggeber dem vor Projektbeginn in Textform, verzichte ich darauf. Gleichzeitig kann ich im Impressum oder an geeigneter Stelle der Website auf mich als Urheber hinweisen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
9. Hosting, Domains und Drittanbieter
Wenn der Auftraggeber Hosting, Domain oder andere Dienste Dritter nutzt, schließt er die Verträge direkt mit dem jeweiligen Anbieter ab, sofern nichts anderes vereinbart ist. Ich übernehme keine Verantwortung für Ausfälle, Änderungen oder Preisanpassungen dieser Anbieter. Zugangsdaten, die der Auftraggeber mir überlässt, verwende ich ausschließlich für den Auftrag.
10. Inhalte und rechtliche Prüfung
Der Auftraggeber ist für den Inhalt seiner Website und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben selbst verantwortlich, insbesondere für Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung, Urheber- und Markenrechte sowie Werberecht. Ich erbringe keine Rechtsberatung. Von mir bereitgestellte Mustertexte oder technische Einbindungen (zum Beispiel für Impressum, Datenschutz oder Cookie-Banner) ersetzen keine rechtliche Prüfung, die der Auftraggeber bei Bedarf selbst veranlasst.
11. Mängelansprüche
Zeigt sich ein Mangel, muss der Auftraggeber mir diesen unverzüglich und nachvollziehbar in Textform mitteilen. Ich bessere den Mangel zunächst nach. Schlägt die Nachbesserung nach angemessener Frist fehl, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Rechte zu. Keine Mängel sind Abweichungen, die auf Eingaben, Inhalten oder Vorgaben des Auftraggebers beruhen, sowie Darstellungsunterschiede durch Browser, Geräte oder Software von Dritten, soweit sie im üblichen Rahmen liegen.
Mängelansprüche verjähren ein Jahr nach Abnahme. Das gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistigem Verschweigen, Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit und in Fällen, in denen das Gesetz zwingend längere Fristen vorsieht.
12. Haftung
Ich hafte unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Der Auftraggeber sichert seine Daten und Inhalte regelmäßig selbst. Für Datenverlust hafte ich nur, soweit der Schaden auch bei regelmäßiger, dem Risiko angemessener Datensicherung durch den Auftraggeber eingetreten wäre. Soweit meine Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt das auch für meine Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
13. Vertraulichkeit
Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite, die sie im Rahmen des Auftrags erhalten, vertraulich und nutzen sie nur für den Vertragszweck. Das gilt auch nach Vertragsende. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder die gesetzlich offengelegt werden müssen.
14. Laufzeit und Kündigung
Einmalige Projekte enden mit Abnahme und vollständiger Erfüllung. Das Recht zur Kündigung nach den gesetzlichen Regeln, insbesondere § 648 BGB, bleibt unberührt. Kündigt der Auftraggeber vor Fertigstellung, bezahlt er die bis dahin erbrachten Leistungen und die von mir bereits veranlassten Auslagen.
Laufende Leistungen (zum Beispiel Wartung) laufen für die im Angebot vereinbarte Mindestlaufzeit und können danach mit einer Frist von vier Wochen zum Ende des Abrechnungszeitraums in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
15. Datenschutz
Soweit ich im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeite (zum Beispiel beim Zugriff auf eine bestehende Website mit Nutzerdaten), schließen wir bei Bedarf einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Meine eigene Datenverarbeitung beschreibt die Datenschutzerklärung.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Duisburg, soweit gesetzlich zulässig. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Stand: 12. Oktober 2026.